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Wir drehen die Heizung nach unten, denn wir müssen sparen.

heizenergie sparen

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Doch wie können wir den Schimmel verhindern?

Einen Winter, wie den derzeitigen, hat es bisher noch nicht gegeben. Im Dezember herrschte tagelang klirrende Kälte und Dauerfrost – rund um Silvester lagen die Temperaturen in Deutschland dann bei knapp 20 Grad. Die unerwartete Erwärmung wurde jedoch begeistert begrüßt, weil sie das Einsparen von Heizenergie erleichterte. Denn auch das ist ein Teil dieses Winters: Energiepreise, doppelt so hoch wie im letzten Jahr. Als Beispiel betrachten wir die Gaspreise. Im Sommer 2021 wurde die Kilowattstunden (kWh) mit rund 6 Cent berechnet. Im November 2022 waren mehr als 16 Cent fällig. Die Ausgaben für Wohnen und Energie betrugen 2020 etwa ein Drittel des durchschnittlichen Haushaltsbudget. Ende 2022 sind die Belastungen auf 40 % nach oben geklettert (Quelle: Statistisches Bundesamt). In den meisten Haushalten wird deshalb versucht, durch Senkung der Heiztemperatur etwas von den hohen Kosten einzusparen.

Richtig heizen – Schimmel verhindern

Niedrige Heiztemperaturen in der kalten Jahreszeit bergen ein nicht unerhebliches Risiko: Werden Räume über längere Zeit zu kühl gehalten, wächst die Gefahr, dass der Schimmelpilz sich ausbreitet. Schimmel verhindern sollte ein Muss sein, denn der Parasit riecht nicht nur muffig und bildet hässliche Flecken, sondern stellt dazu eine massive Bedrohung der Gesundheit der Bewohner dar.

Ernsthaft agierende Energiesparer müssen das Kunststück zustande bringen, die Heizung zu drosseln, ohne die Schimmelbildung zu begünstigen. Dazu ist ein gelungener Mix, bestehend aus sinnvollem Heizen, zweckmäßigem Lüften und der Behebung vorhandener Fehlerquellen erforderlich.

Heizen mit Fingerspitzengefühl – Schimmel verhindern

Es gibt Mitmenschen, die verfügen über ein dickes Fell und frieren auch bei niedrigen Raumtemperaturen nicht so schnell. Empfindsamere Typen benötigen hingegen die voll aufgedrehte Heizung, damit sich Wohlbefinden einstellt. Es gilt demnach, die für alle richtige Raumtemperatur zu finden.

Heizen mit Fingerspitzengefühl

Im Wohnbereich genügt meistens eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius. In der Küche sind für gewöhnlich rund 18 Grad, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad Celsius ausreichend. Kälter sollte es dort nicht werden, denn dann steigt das Schimmelrisiko. Im Bad darf es mit 22 Grad Celsius etwas wärmer sein. Nachts kann die Heizung generell um 4 bis 5 Grad Celsius heruntergedreht werden. Das kann einige Prozent Heizenergie sparen.

In Altbauten ist allerdings Vorsicht geboten. Bei vorhandenen Wärmebrücken kann eine Nachtabsenkung nach hinten losgehen und die Schimmelbildung begünstigen. Je besser die Dämmung eines Gebäudes, desto erfolgreicher die Einsparung. Drohende Schimmelbildung an kalten Wandoberflächen und fehlender Komfort setzen dem Absenken der Raumtemperatur vielerorts Grenzen.

Exaktes Einstellen der Heiztemperatur

Besonders gefährdet sind Räume, in denen sich viel Feuchtigkeit bildet. An kalten Wänden kommt es zu Kondenswasser und der Schimmelpilz blüht auf

Schimmel verhindern und Energieverbrauch sparen durch genaues Einstellen der Raumtemperatur. Programmierbare Thermostatventile halten die Räume auf die gewünschte Temperatur und sparen dadurch etwa 10-30Prozent an Heizenergie. Nachtabsenkungen sollten jedoch direkt an der zentralen Bedieneinheit des Heizkessels vorgenommen werden und nicht an den Thermostaten in der Wohnung selbst. Eine gute Methode zum Schimmel verhindern ist die regelmäßige Kontrolle der Wandtemperaturen. Hierzu eignet sich am besten das praktische und preiswerte Frühwarnsystem Klimabuddy.

Durch mehrfaches Lüften Schimmel verhindern

Um das gewünschte Raumklima zu erreichen, ist auch diszipliniertes Lüften erforderlich. Spaltlüftung über gekippte Fenster ist die schlechteste Methode. Bei niedrigen Außentemperaturen kühlen die Wände rund ums Fenster beim Kippen besonders stark aus. Die Folge: Kondenswasser bildet sich und Schimmelpilz entsteht. Für Schimmel verhindern empfiehlt sich mehrmals täglich Stoßlüftung – voll geöffnete Fenstern für jeweils fünf bis zehn Minuten. Bitte haben Sie keine Angst, dass zu viel Heizenergie entweichen wird. Die warme, verbrauchte und daher feuchte Raumluft strömt hinaus und kondensiert nicht an den Wänden. Im Gegenzug fließt kühle und trockene Luft in den Raum hinein. Durch korrektes Lüften wird die optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent erreicht. Ein sinnvoller Luftaustausch ist auch die Querlüftung, bei der gegenüberliegende Fenster und Türen geöffnet werden und es zum Durchzug kommt. Die Auffrischung des Raumklimas erfolgt dabei noch schneller, weil das Energieaufkommen fürs Wiederaufheizen verringert wird.

Damit das Lüften nicht vergessen wird: Der Lüftungshelfer Klimagriff leistet wertvolle Unterstützung. Er erinnert zuverlässig und genau wann und wie gelüftet werden soll.

Schimmel verhindern – Wärmebrücken aufspüren

Auch bauphysikalische Mängel wie Wärmebrücken sind häufig eine Hauptursache für Schimmelbildung in Gebäuden. Durch sie entsteht ein ständiger Wärmeverlust nach außen, wodurch die Oberflächentemperatur der Außenwände sinkt und die anliegenden Räume auskühlen. Wärmebrücken finden sich in Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Außenwandecken, auskragende Balkone, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und dort, wo unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen. Diese nachweislichen Schwachstellen in der Gebäudedämmung werden durch eine Wärmebildkamera entlarvt. Zum Schimmel verhindern, sollten sie kurzfristig abgedichtet bzw. gedämmt werden.

Gut gedämmte und daher trockene Wände und ein überlegtes Verhalten der Bewohner sind die beste Kombination, um die Energiekosten zu reduzieren und Schimmel verhindern. Die Ersparnisse können enorm sein, deshalb macht sich die Mühe für jeden Haushalt bezahlt.

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