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Was sind eigentlich VOC?

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Die Luft besteht nicht nur aus Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid. Insbesondere unsere Innenräume enthalten mitunter ein Sammelsurium an Stoffen. In diesem Zusammenhang besitzen VOC eine wichtige Rolle. Doch was sind VOC eigentlich? Und wieso kommen sie in Wohnräumen vor?

Natürlicher und synthetischer Ursprung

Flüchtige organische Verbindungen (Volatile Organic Compounds, abgekürzt VOC) ist ein Sammelbegriff für kohlenstoffhaltige Stoffe, die bereits bei relativ niedrigen Temperaturen verdampfen. Das Umweltbundesamt zählt darunter Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren. Die VOC beeinflussen unter bestimmten Bedingungen unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Die Stoffe können organischen Ursprungs sein, also Stoffwechselprodukte von Lebewesen, aber auch in Lösungsmitteln oder anderen synthetisch hergestellten Chemikalien vorkommen.

Unter den VOC, die von Lebewesen herrühren, zählen die MVOC. Diese stammen von Schimmelpilzen und sind unter anderem für den unangenehmen Geruch verantwortlich. Andere VOC kommen in allen möglichen Produkten vor: Dies können Materialien sein, die beim Innenausbau einer Wohnung genutzt werden wie zum Beispiel Farbbeschichtungen und Lacke. Oder sie kommen in Möbelstücken und in Fußbodenbelegen vor. Manche VOC haften nur an der Oberfläche solcher Produkte. Andere gelangen durch den Sauerstoff in der Luft oder durch Wasser in die Raumluft.

VOC können Kopfschmerzen verursachen

Menschen reagieren unterschiedlich auf VOC. Je nachdem, wie sensibel man auf diese Stoffe reagiert beziehungsweise wie hoch die Konzentration der VOC in der Raumluft ist, beeinflussen sie das persönliche Wohlbefinden. Kopfschmerzen, Reizungen und sogar Übelkeit können zu den Symptomen zählen. Es gibt allerdings kein international verbindliches Krankheitsbild. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die VOC von Land zu Land verschieden definiert werden. Das Umweltbundesamt hat immerhin Richtwerte für die Konzentration bestimmter VOC in der Innenraumluft festgelegt. Dabei gibt es zwei Richtwerte.

Der Richtwert II gibt an, ab welcher Konzentration ein bestimmter Stoff die Gesundheit gefährden kann und deshalb unverzüglich gehandelt werden muss. Ethylacetat, das als Lösungsmittel in Klebstoffen verwendet wird, gilt beispielsweise ab einem Richtwert von 6 mg/m³ Raumluft als gesundheitlich gefährdend. Der Richtwert I gibt an, bei welcher Konzentration auch eine dauerhaft keine Gefährdung vorliegt. Beim Beispiel Ethylacetat liegt dieser Wert bei 0,6 mg/m³ Raumluft. Machen sich VOC im Normalfall durch Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Geruchsbelästigung bemerkbar, hilft nur eins: Lüften.

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