Alles gegen Schimmel
Sie suchen Lösungen? Wir helfen gerne!
0212 2494 586

Was ist überhaupt die Wärmewende?

Klimastreik

Wussten Sie schon, dass für Wärme und Verkehr viel mehr Energie als für Strom aufgewendet wird?

In Deutschland werden jährlich nur rund 23 % der Primär-Energie als Strom konsumiert, für Heizung und Sprit für Kraftfahrzeuge weitere 24 % der wertvollen fossilen Ressourcen. Dem Wärmesektor, ob in den eigenen vier Wänden oder in Schule und Beruf, sollte damit eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit zukommen.

Was verbirgt sich hinter der Wärmewende?

Einige Definitionen haben sich die deutschen Dichter, Denker und Politiker schon einfallen lassen.

Der Begriff Wärmewende beschreibt den technischen und von der Politik gewollten Übergang von der Ausbeutung der fossilen Brennstoffe hin zum nachhaltigen und Ressourcen schonenden Wärmesektor. Hierbei sind natürlich alle Beteiligten gefragt, der Endverbraucher in seinem Eigenheim, der Mieter in seiner ihm anvertrauten Wohnung oder die Großverbraucher, wie Banken, Krankenhäuser und Altenheime, um nur einige aufzuzeigen.

In Zeiten der Wärmewende muss ein Umdenken in allen Bevölkerungsschichten erfolgen. Das Bewusstsein muss sich ändern, weg vom Verschwenden wertvoller Energie. Zum Beispiel durch Kippfenster in gut geheizten Büroräumen. Hierdurch wird unser Planet doppelt aufgeheizt, zum einen durch den Co2 Ausstoß, den die Produktion der Wärme gekostet hat und zum anderen durch die wertvoll erzeugte Wärme die einfach aus dem Fenster rausgelüftet wird.

Die Wärmewende, die es dringend braucht, um die Klimaziele einzuhalten, benötigt einige innovative und kreative Ansätze, damit Sie von uns gemeinsam geschafft wird. Dazu gehören zum Beispiel:

• ein vielfältiges Spektrum von Energiequellen und die Förderung neue Technologien
• der Wandel der Energieerzeugung von fossilen Energieträgern auf regenerative Energieträger, um eine autarke Energieversorgung zu erzielen und Abhängigkeiten von den Großmächten aufzulösen.
• Regionale Erzeugung und Zwischenspeicherung der erzeugten regenerativen Energien
• Strom wieder positiv darstellen, zum Beispiel: die Windheizung aus Ökostrom

Ist die Wärmewende schon jetzt gescheitert oder wo liegt das Problem?

Von Wärmewende kann derzeit nicht die Rede sein. Der Wärmeverbrauch ist sogar 2017 um ca. 1,5 % (Temperatur bereinigt) gestiegen. Einsparpotentiale durch eine Energetische Komplett-Sanierung werden nicht angenommen, weil der Kosten/Nutzen in Frage gestellt wird.

Dem Verbraucher ist es doch nicht zu verdenken, wenn wir hier über Amortisationszeiten von über 50 Jahres sprechen. Das macht kein Unternehmer bei diesen Amortisationszeiten, wenn er eine neue produktivere Maschine kauft und schon gar kein Unternehmensberater, der mit Spitzen Stift die Unternehmens-Konsolidierung einläutet. Doch genau diese Herren planen immer neue Strategien, wie Sie die Verbraucher zur Kasse ziehen können.

Die Fachwelt hat wohl recht, wenn sie eine schlechte Informationsdarstellung kritisieren und die höhere Komplexität des Wärmemarktes als Hindernis sehen. Daran kann man anknüpfen, dass der Wärmemarkt anders strukturiert ist, als der Strommarkt. Ein großes Einsparpotenzial steckt hier nämlich in den Privathaushalten, deswegen sind die Privathaushalte noch stärker mit eigenen Investitionen in ihr Eigenheim zu fordern.

Die Wende beim Strom findet vermehrt im öffentlichen Raum statt und der Staat hat hier bessere Ansatzpunkte, um hier zu steuern und zu regulieren. Mit der EEG-Umlage wurde auch hauptsächlich ein Anreiz für Unternehmen geschaffen, die Öko-Strom produzieren. Die Privathaushalte sind davon nur indirekt durch höhere Strompreise betroffen. Um eine Wärmewende tatsächlich hinzubekommen, müssen die Bürger viel mehr proaktiv werden, sich von alten Mustern und Gewohnheiten verabschieden und Ihren eigenen Beitrag für die Wärmewende leisten, wenn man das will. Die Politik muss neue Anreize für die Bürger schaffen, damit sich das Sparen auch wirklich lohnt.

Eigenheimbesitzer und Immobilienbesitzer müssen selbst initiativ werden, um eine Sanierung oder Modernisierung ihrer Gebäude vornehmen. Hier gibt es schon einige Anreizprogramme und Förderprogramme, die aber für private Personen kaum umzusetzen sind – zeitlich und finanziell. Es fehlt auch an öffentlicher Transparenz, wann sich die Kosten einer solchen Investition tatsächlich amortisieren. Gerade über Wärmedämmung der Fassaden wird in den Medien derzeit äußerst negativ berichtet, was zusätzlich abschreckt.

Die Wärmewende sollte für Privathaushalte sozialverträglich und finanziell machbar sein. Potenzielle Ersparnisse müssen transparent gemacht werden, den Wohnungsnutzern sollten im Zeitalter der Digitalisierung, entsprechende Tools an die Hand gegeben werden, mit denen er alleine durch Verhaltensänderung und ohne Komfortverlust Energie einsparen kann. Ein erster Schritt in die richtige Richtung verfolgen wir seit Jahren mit unserem Klimagriff. Auch die Fördermöglichkeiten sollten überdacht und ausgeweitete werden, damit Wärme neben dem Strom auf der Agenda unserer Republik bestehen kann.

 

KONTAKT
Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
42657 Solingen

Kontaktformular