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Was ist Lüftungstechnik?

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Wer ein bestimmtes Wort hört, weiß unmittelbar, was damit gemeint ist – zumindest dann, wenn das Wort im Alltag durchgehend verwendet wird. Dies wird gar nicht hinterfragt. Unter Lüftungstechnik beispielsweise verstehen die meisten Menschen Maschinen, die für eine gleichmäßige Belüftung sorgen – zum Beispiel Klimaanlagen. Doch stimmt das eigentlich? Oder muss man den Begriff Lüftungstechnik weiterdenken?

Der Ursprung der Technik

Die DIN 1946-6 sieht ein nutzerunabhängiges Lüften vor. Die Norm unterscheidet dabei vier Formen des Lüftens, die sie als Lüftungsstufen definiert. Die erste Stufe, die Lüftung zum Feuchteschutz, muss nutzerunabhängig erfolgen, also durch den Einsatz lüftungstechnischer Geräte (beispielsweise durch Lüftungsanlagen).
Doch die anderen Lüftungsstufen – die reduzierte Lüftung, die Nennlüftung und vor allem die Intensivlüftung – bedürfen der Anwesenheit des Wohnungsnutzers. Die Intensivlüftung kann sogar nur durch den Nutzer umgesetzt werden. Doch wie ordnet man das aktive Lüften des Nutzers ein? Ist das aktive Öffnen der Fenster keine lüftungstechnische Maßnahme?

Die Frage ist, wie eng man den Begriff Lüftungstechnik ziehen möchte. Das Wort Technik stammt aus dem Griechischen. Techne bedeutet ursprünglich soviel wie praktisches Wissen. Dies übertrug sich nicht nur auf handwerkliches, sondern auch auf künstlerisches Können.
„Die Technik”, erläutert Martin Heidegger 1953 in seinem Aufsatz Die Frage nach der Technik, „ist also nicht bloß ein Mittel. Die Technik ist eine Weise des Entbergens. Achten wir darauf, dann öffnet sich uns ein ganz anderer Bereich für das Wesen der Technik. Es ist der Bereich der Entbergung, d.h. der Wahrheit.” Bereits Platon weist im Gorgias darauf hin, dass jede Technik auf Erkenntnis (griech.: episteme) fußt. Technik – egal ob als handwerkliche Tätigkeit oder als „technisches” Instrument verstanden – bedarf eines Wissens.

Das Wissen und seine Anwendung

Experten aus dem Handwerk und den Ingenieurswissenschaften besitzen in Bezug auf das richtige Lüften dieses Wissen. Doch wie sieht es im Alltag aus? Wie weit ist das Wissen bei den Wohnungsnutzern verbreitet? Die hohe Anzahl von Schimmelschäden und ihr Anstieg im Zusammenhang mit einer erhöhten Gebäudedichtigkeit in modernen Häusern ist ein Indiz dafür, dass es um dieses Wissen schlecht bestellt ist. Eine lüftungstechnische Maßnahme umgeht das fehlende Wissen des Wohnungsnutzers. Was bedeutet das?

Entweder ich verwende ein „technisches“ Instrument, in dem der Hersteller sein Wissen um das richtige Lüften durch ein Mittel umgesetzt hat, oder ich führe das Lüften basierend auf meinem eigenen Wissen um das richtige Lüften praktisch aus.
In diesem Sinne wäre das aktive Öffnen des Fensters durchaus eine lüftungstechnische Maßnahme. In der Verwendung des KLIMAGRIFFS® fließen sogar beide „Techniken“ zusammen.

Anfragen beantwortet Ihnen gerne
Herr Georg Meyer, 
Geschäftsführer der Klimagriff GmbH, 
unter Tel. 0160/97317033 
oder per Mail an g.meyer@schimmelprotektor.de


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