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VOC-Belastung: Umweltbundesamt kritisiert EU

F 6723255 Mon M Gina Sanders

Das Umweltbundesamt (UBA) kritisiert die europäischen Standards für Flüchtige organische Verbindungen (VOC) in Innenräumen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des UBA zur Veröffentlichung seines Jahresberichts „Schwerpunkte 2017” hervor. Hintergrund für die Kritik an der Europäischen Union ist ein Gerichtsurteil, in dem der Europäische Gerichtshof (EuGH) das deutsche Ü-Zeichen kippte. Das Urteil trat im Oktober vergangenen Jahres in Kraft.

VOC verursachen Kopfschmerzen

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) können die Gesundheit beeinträchtigen. VOC sind unter anderem in Lösungsmitteln enthalten. Bestimmte Bauprodukte wie zum Beispiel Fußböden, aber auch Möbelstücke können mit VOC behandelt worden sein und diese ausdünsten. Unter den in Bauprodukten verarbeiteten VOC fallen Aldehyde, Alkohole, Kohlenwasserstoffe und andere chemische Substanzen. Je nach Konzentration können VOC gesundheitsschädlich sein. Als typische Reaktion auf eine zu hohe Konzentration der in Innenräumen ausgedünsteten Substanzen zählen Kopfschmerzen.

Neben dem europäischen CE-Kennzeichen, das bei Produkten die Harmonisierungsrichtlinien der EU widerspiegelt, galt hierzulande bis letzten Herbst bei Bauprodukten das sogenannte Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen). Die im Ü-Zeichen festgelegten Grenzwerte für VOC in Bauprodukten waren deutlich strenger als die der EU. Wegen der daraus resultierenden Ungleichheit im gesamteuropäischen Wettbewerb hatten unternehmen vor dem EuGH gegen das Ü-Zeichen geklagt – und vom EuGH Recht bekommen.

Eindeutige Kennzeichnung gefordert

„Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr”, betont Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. „Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen und nachprüfen können, ob Bauprodukte in Wohnung, Kindergarten und Büro gesundheitlich unbedenklich sind. Dafür brauchen wir eine eindeutige Kennzeichnung.”

Der EuGH hat durch sein Urteil dem EU weiten Wettbewerb den Vorrang vor Umwelt- und Gesundheitsstandards eingeräumt. Die Bundesregierung will deshalb Gesundheitsstandards für Gebäude einführen. Wegen der am 24. September anstehenden Bundestagswahl wird diese Aufgabe erst durch die neu zu wählende Regierung zu bewerkstelligen sein. Auch die EU-Kommission plant Änderungen. So sollen künftig Umwelt- und Gesundheitsstandards bei der CE-Kennzeichnung berücksichtigt werden.

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