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„Viel Arbeit, wenig Ertrag”

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Das Bauhandwerk boomt! „Wachsende reale Einkommen, steigende Beschäftigung und niedrige Zinsenlasten lassen die Wohnungsbautätigkeit in Deutschland weiter steigen“, heißt es im Konjunkturbericht des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) für das zweite Halbjahr 2016. Ein Grund sind die von EZB-Chef Mario Draghi niedrig gehaltenen Zinsen, um die Konjunktur in den von der Eurokrise gebeutelten Ländern anzukurbeln. Doch wie sieht es an der Handwerker-Front wirklich aus? Wir haben mit Georg Meyer, Geschäftsführer der Klimagriff GmbH und Initiator von www.schimmelprotektor.de, darüber gesprochen.

Herr Meyer, der ZDH gab im November bekannt, dass er im neuen Jahr mit einem Wachstum von drei Prozent rechnet. Rosige Zeiten für das Bau- und Ausbauhandwerk, oder?

„Die Prognose wird vielleicht noch übertroffen. Die Auftragsbücher sind voll, die Handwerker sind teilweise überlastet. Andererseits: Der Wettbewerb ist knallhart – und wird zudem auch noch vom Internet getrieben. Viele Handwerksbetriebe nehmen deshalb mit, was sie bekommen können, und lassen sich auf einen ruinösen Preiskampf ein. Hinzu kommen erhebliche Abgaben. Wenn ein Handwerker 40 oder 50 Euro pro Stunde kalkuliert, gehen davon Sozialbeiträge und Abgaben – zum Beispiel an die Berufsgenossenschaft – ab, laufende Kosten für Fahrzeuge den Betriebshof mit Büro, Maschinen, Material, Versicherungen und vieles mehr. Falsche Kalkulationen und Preise, die er nicht durchsetzen kann, führen dazu, dass der Handwerker nichts verdient. Geschweige denn, dass er die Zeit hat, sich mit Fragen seiner strategischen Positionierung zu befassen.”

Laut einer Umfrage der Handwerkskammer Köln stuft die Mehrzahl der Betriebe aus der Branche die Geschäftslage als gut ein…

„Was sagt es tatsächlich aus, wenn knapp zwei Prozent der Mitgliedsbetriebe befragt werden? Selbstverständlich gibt es zurzeit einige Betriebe, die von der Niedrigzinsphase und entsprechenden Effekten in der Bauwirtschaft profitieren. Für das Gros dürfte die Welt jedoch deutlich anders aussehen.”

Ein großer Kreditversicherer gab in diesem Jahr bekannt, dass trotz strenger Zahlungsbedingungen in Deutschland B2B-Rechnungen im Schnitt drei Wochen über dem Fälligkeitsdatum bezahlt werden. Wie macht sich das in den Betrieben bemerkbar?

„Das macht sich dadurch bemerkbar, dass viele Betriebe wiederum ihre Rechnungen und ihre Löhne erst später bezahlen können. Das ist ein Rattenschwanz, der da entsteht.”

Handwerksbetriebe sind Einzelkämpfer. Wie beurteilen sie Netzwerke wie zum Beispiel Schimmelprotektor?

„Wer sich in Zukunft nicht spezialisiert – und das gilt nicht nur für den Bereich der Schimmelsanierung –, der wird immer weiter in die negative Preisschraube reingezogen. Wer sich aber einem Netzwerk anschließt, wer Spezialprodukte und -dienstleistungen anbietet, der verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil. Und der wird schließlich zu denen gehören, die sich zukünftig nicht nur über volle Auftragsbücher freuen werden, sondern auch darüber, mit diesen Aufträgen etwas Geld verdient zu haben.”

Und wie sieht es mit dem digitalen Wettbewerb aus?

„Handwerksbetriebe sollten sich unbedingt fachlich spezialisieren. Es gibt mittlerweile viele virtuelle Netzwerke, die dem Handwerk viel versprechen. Das ist mit Vorsicht zu genießen. Internet-Marketing ist nur dann sinnvoll, wenn es regionale Wettbewerbsvorteile bietet. Es geht an der Stelle um virtuelle Expertennetzwerke (Spezialisierung), die die Kunden für ihre Region dann schnell im Internet finden und den Handwerksbetrieben den entscheidenden Wettbewerbsvorteil in ihrem regionalen Markt bieten. Ein gutes Beispiel dafür ist www.schimmelprotektor.de. Hier finden Kunden ihre Experten und spezialisierte Handwerksunternehmen ihre Kunden.”

Anfragen beantwortet Ihnen gerne
Herr Georg Meyer, 
Geschäftsführer der Klimagriff GmbH, 
unter Tel. 0160/97317033 
oder per Mail an g.meyer@schimmelprotektor.de.


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Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
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