Alles gegen Schimmel
Sie suchen Lösungen? Wir helfen gerne!
0212 2494 586

Schlechte Luft in der Seniorenresidenz

BilderMontagen Kopie2

Aus der Küche erklang lautes Klappern, dann das Scheppern von Kochtöpfen, die durch die Gegend flogen, das schrille Klirren totgeweihter Gläser und das Zerbersten eines mittelgroßen Tellerstapels. Eine laute, aufgeregte und aufgedrehte Frauenstimme übertraf alles und kreischte los wie ein startender Düsenjet:
„Das mach’ ich nicht mehr mit! Bin ich denn hier die Doofe vom Dienst? Das kann niemand von mir verlangen! Wenn das so weiter geht, dann kündige ich, jawohl ich kündige!“
Aus dem ersten Stock waren eilige Schritte zu hören und Lilli Gottschalk, eine 50 jährige Respektsperson im mausgrauen Businesskostüm bewegte sich die breite Treppe hinab ins Erdgeschoss. Zielstrebig durchquerte sie die weitläufige Halle und kam zur Rezeption, hinter der eine kleine, eingeschüchterte Asiatin in Schwesterntracht stand und dem anhaltendem Lärm lauschte.
„Schwester Nongan, was hat das zu bedeuten? Wer macht diesen Krach und warum?“
„Oh, Chefin, es ist Lea, die Köchin und sie ist nicht mehr zu beruhigen.“
Auch im Seniorenheim will man sich vor Corona-Viren in der Luft schützen.
Deshalb: Streik für frische Luft und Klimagriff!
„Wieso nicht? Was kann denn eine Köchin so auf die Palme bringen?“
„Lea wollte heute, wie jeden Tag das Mittagessen im Speiseraum servieren, doch die alten Leute wollen alle auf ihren Zimmern essen.“
„Wie bitte? Was denken die sich denn dabei? Wir sind hier doch nicht im Ritz, sondern in einem Seniorenheim. Und Roomservice ist nicht in unserem Leistungsspektrum enthalten.“
Sie blickte nach oben, denn auf der Treppe erschien ein sehr alter Mann im gelben Trainingsanzug und eine ebenso alte Frau, korrekt gekleidet mit blauem Rock und weißer Bluse.
„Herr Timm, Frau Saitenschläger“, die Leiterin des Seniorenheims ging auf die Treppe zu. „Können Sie mich bitte aufklären? Was um Himmels Willen haben Sie auf einmal gegen unseren schönen, großen Speiseraum?“
Die beiden waren unten angekommen und wandten sich Lilli Gottschalk zu.
„Gegen den Raum, liebe Frau Gottschalk haben wir nichts.“
„Nein“, bestätigte Frau Saitenschläger, „gegen den Raum liegt nichts vor.“
„Doch wir werden uns nicht länger der Luft aussetzen, die ja nunmal vorhanden ist und diesen Raum von vorne bis hinten ausfüllt.“
„Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr“, antwortete die Leiterin. „Ich habe doch erst vor einem halben Jahr den Speiseraum aufwändig renovieren lassen.“ „Darf ich annehmen, Frau Gottschalk, dass Sie ab und zu mal Nachrichten anschauen?“ „Natürlich schaue ich Nachrichten!“
„Dann haben Sie sicher mitbekommen, wie die Corona-Viren sich in den Schlachthöfen ausgebreitet haben, oder?“
„Was hat das denn bitte mit uns zu tun?“ empörte sich Frau Gottschalk. „Haben Sie mich etwa schon mal mit einem Hackebeil herumlaufen gesehen? Niemand bei uns beabsichtigt Sie zu schlachten“, und schickte einen kleinen Lacher hinterher.
„Bitte behandeln Sie uns nicht wie kleine Kinder, Frau Gottschalk“, griff Frau Saitenschläger ein.
„Es geht uns auch nicht ums Schlachten, sondern um die Corona-Viren“, fuhr Herr Timm fort. „Wissen Sie warum sie sich im Schlachthof so stark verbreiten konnten?
Ich kann es Ihnen sagen: Weil nicht genug frische Luft zugeführt wurde, deshalb.“
„Ja, und wir hier im Seniorenheim „Zum Lindenbaum“ haben das gleiche Problem:
Einen ungelüfteten, miefigen Speiseraum“, vollendete die alte Frau.
Frau Gottschalk schaute ihre beiden Schützlinge der Reihe nach an, doch es fiel ihr spontan nicht die richtige Antwort ein.

Die Luft im Raum verbessern und die Corona-Gefahr reduzieren

„Das Problem sieht doch so aus“, erklärte Herr Timm in verbindlichem Ton: „Wir haben oftmals Besuch hier, der auch in den Speiseraum kommt. Darunter kann ohne Weiteres auch mal eine Person sein, die sich den Covid 19 Virus eingefangen hat und das vielleicht noch nicht einmal weiß!“
„Das aber ist dem Virus piepegal“, kicherte Frau Saitenschläger.
„Das ist ihm vollkommen schnurz. Diese infizierte Person spaziert herum, spricht mit uns oder niest und hustet sogar. Und das, Frau Gottschalk, das reicht aus, um die Luft im Speiseraum zu kontaminieren. Das ist gefährlich für uns alle, denn die Erreger-Viren treiben sich stundenlang in alter, verbrauchter Luft herum. J, ich behaupte, die Bazillen fühlen sich in unserem Speiseraum so wohl wie ein Eisbär im Kühlschrank.“
„Aber wir, Ihre Schützlinge, wie Sie uns gerne nennen, wir fühlen uns in dem Mief alles andere als wohl“, führte Frau Saitenschläger den Bericht fort. „Denn wir sind es ja, die diese Luft einatmen. Einatmen müssen! Und uns infizieren können! Und dann…“
„Was meinen Sie mit und dann, Frau Saitenschläger?“ fragte Frau Gottschalk nach.
„Und dann fallen ganz schnell ein paar Ihrer Schützlinge aus und Sie geraten in Erklärungsnot. Wenn außerdem bekannt wird, warum der Lindenbaum Verluste zu beklagen hat, wird es nicht einfach sein, diese Schützlinge zu ersetzen.“
„Mmh, Sie haben recht, das will sicher keiner von uns“, überlegte Frau Gottschalk.
„Ich glaube, wir sollten ab sofort das regelmäßig Lüften in der Kantine einführen, was halten Sie davon?“
„Wer wird es denn sein, der sich darum kümmert, dass regelmäßig gelüftet wird?“,
erkundigte sich Herr Timm.
„Na das müssen Sie unter sich ausmachen oder glauben Sie der Heilige Geist übernimmt das für Sie?“
„Sie werden sich wundern, Frau Gottschalk, es gibt tatsächlich so etwas wie den Heilgen Geist, wenn es ums Lüften geht!“
„Veräppeln Sie mich, Herr Timm?“
„Keineswegs. Kennen Sie den Slogan „L wie Lüften, K wie Klimagriff“ ? Nein? Das sollten Sie aber, denn Klimagriff ist ein Kontrollgerät das am Fenster angebracht wird. Es meldet sich, wenn mal wieder dicke Luft ist und die Zeit für Zufuhr frischer Luft gekommen ist.“
„Kann man sich auf diesen Klimagriff denn auch verlassen?“
„Ganz und gar, Frau Gottschalk. Es ist ein kleiner zuverlässiger Computer und Sie geben ein, wie Sie Temperatur, Feuchtigkeit und Luft im Raum haben wollen. Das ist alles, um mehr brauchen Sie sich nicht zu kümmern, das erledigt Ihr neuer Lüftungs-Assistent. Dieses intelligente Warn-System hält sich genau an Ihre Angaben und schlägt bei Veränderungen sofort Alarm.“
„Ist so eine Wundermaschine denn auch bezahlbar?“
„Frau Gottschalk, ich glaube, Sie sollten das etwas anders sehen: wenn im Lindenbaum auch nur eine einzige Corona-Infektion auftaucht, werden Sie sich vor Wut ein Loch in den Bauch beissen, dass Sie auf Klimagriff verzichtet haben!“
Erschrocken schlug sich Frau Gottschalk die Hand vor den Mund. Dann wandte sie sich ab und hatte es eilig, in ihr Büro zu kommen. Auf der Treppe murmelte sie vorsich hin „Wie war das doch noch? L wie Lüften, K wie Klimagriff? Na , das kann man sich doch gut merken!“

Tag Cloud

KONTAKT
Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
42657 Solingen

Kontaktformular