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Schimmel: Riesige Artenvielfalt

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Schimmel ist für die meisten Menschen ein lästiges Thema – verständlicherweise. Wirft man einen biologischen Blick auf den Schädling, offenbart sich eine faszinierende Welt. Rund 130.000 Schimmelpilzarten sind der Wissenschaft bekannt. Man vermutet allerdings, dass fast doppelt so viele existieren.

Weder Tier noch Pflanze

Wer an Pilze denkt, dem kommen als erstes Speisepilze wie Champignons, Pfifferlinge oder Austernpilze in den Sinn. Da Pilze als Gemüse den Weg in die Küche finden, glaubt man, es handelt es sich bei ihnen um Pflanzen. Biologen rechnen Pilze aber weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen; sie sind eine eigenständige Lebensform.

Egal ob Aspergillus fumigatus, Aspergillus flavus oder Penicillium notatum – den Schimmelpilzen ist gemein, dass sie ein Geflecht aus fadenförmigen Zellen, den Hyphen, bilden. Dieses Geflecht nennt man Myzel. Dieses ist meistens nicht sichtbar, da es sich unter der Oberfläche befindet. Das, was Mieter und Vermieter in einer von Schimmelbefall geschädigten Wohnung an der Wand sehen, sind die Fruchtkörper.

Let’s talk about Sex

Schimmelpilze produzieren giftige Mykotoxine, die für Menschen gesundheitsschädlich sind und sogar bis zum Tod führen können. Die Fruchtkörper geben Sporen an die Umwelt ab, denn über diese vermehren sie sich. Stimmen die Umweltbedingungen, dann nistet sich die Schimmelspore an einer geeigneten Stelle ein und bildet ein neues Myzel aus. Auch die Sporen können für den Menschen schädlich sein, da sie Allergien auslösen können.

Neben der ungeschlechtlichen Vermehrung durch Sporen gibt es auch Pilze, die sich geschlechtlich fortpflanzen. Jochpilze, zu denen neben rund tausend anderen Arten auch der gemeine Brotschimmelpilz (Rhizopus stolonifer) zählt, haben quasi den Sex „erfunden”. Wie die Jenaer Mikrobiologin Kerstin Voigt im November dieses Jahres der taz erklärte, leben diese auf Pilzen, Pflanzen und immungeschwächten Menschen. „Die Mechanismen, mit denen die Pilze ihren jeweiligen Wirt dazu ‚überreden‘, sie auf ihm leben zu lassen und nicht gleich zu vernichten, sind dieselben, die sie auch zur geschlechtlichen Fortpflanzung untereinander befähigen”, erläutert Voigt. Jochpilze sind also keine Parasiten. Leben sie auf anderen Pilzen, tauschen sie mit ihnen das Erbgut aus.

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Herr Georg Meyer, 
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