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Mieter können Schimmel selbst verursachen

 Schimmel in Mietwohnungen ist ein Sachmangel. Allerdings rechtfertigt ein solcher Mangel nicht immer die Miete zu mindern. Ist der Mieter selbst dafür verantwortlich, dass der Schimmelpilz wächst, können sie ihren Vermieter dafür nicht verantwortlich machen.

 Das geht aus einem Beschluss des Landgerichts Saarbrücken hervor (Az.: 10 T 71/16), über das die Zeitschrift «Das Grundeigentum» (Heft 8/2017) berichtete.

 In dem vorliegenden Fall hatten sich die Mieter wegen Schimmelpilzbefall in mehreren Wohnräumen ihrer Wohnung im Souterrain an den Vermieter zwecks Mängelbeseitigung gewandt und erhoben zunächst auch Klage hierauf.

 Nachdem die Mieter umgezogen waren, erklärten beide Parteien den Rechtsstreit bis auf einer geringen Kostennote für erledigt. Allerdings beschwerten sich die ehemaligen Mieter am Ende noch wegen einer Entscheidung des Gerichts, dass beide Seiten ihre jeweiligen Kosten für den Rechtsstreit selbst tragen müssen.

 Ohne Erfolg: Der Sachverständige habe in der Beweisaufnahme klar festgestellt, dass die Mieter mit ihrem falschen Verhalten dazu beigetragen haben, dass sich der Schimmelpilz bildet. Sie hätten zu wenig bzw. falsch gelüftet und zu wenig bzw. falsch geheizt.

 Aufgrund dieser Tatsachen sei es angemessen, so das Gericht, die Kosten für den Rechtsstreit gegeneinander aufzuheben.

 Dieser Fall zeigt einmal mehr, das Mieter und Vermieter lieber an einer gemeinsamen Lösung arbeiten sollten um Schimmelpilzbildung und daraus resultierende Rechtstreitigkeiten zu vermeiden.

 Was hat der ganze Aufwand in diesem Fall gebracht? Nur Ärger, Kosten und Zeit. 

Lieber gleich Klimagriff.

 

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Georg Meyer
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