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Nach Londoner Hochhausbrand: Dämmung in der Kritik

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Über Fassadendämmungen aus Polystyrol streiten sich die Geister. Ist das Material zu teuer? Unterbindet die dichte Gebäudehülle die natürliche Luftzirkulation mit Schimmel als Folgeschaden? Durch den Brand des Grenfell Tower in London ist die Debatte um einen weiteren Kritikpunkt erweitert worden. Für die rasche Ausbreitung des Feuers soll nämlich die Fassadendämmung des erst vor wenigen Jahren sanierten Gebäudes verantwortlich gewesen sein.

Gesetzesverstoß bei Renovierung?

Am 18. Juni hatte der britische Schatzkanzler Philip Hammond gegenüber dem Fernsehsender BBC geäußert, dass die Gebäudeverkleidung des Hochhauses in Großbritannien verboten sei. Nun wird untersucht, ob es bei der Renovierung des Grenfell Towers zu Gesetzesverstößen gekommen sei. So oder so ist der Imageschaden für die Dämmstoffindustrie groß – auch in Deutschland. Und es hagelt Kritik.

„Es reicht, dass die Bewohner von Häusern und Wohnungen über Jahrzehnte erhöhten Gefahren ausgesetzt wurden. Die Kosten der Gefahrenindustrie muss nun der Verursacher tragen, also die Dämmstoffindustrie”, zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung zwei Tage nach Hammonds Statement Kai Warnecke, den Präsidenten des Hauseigentümerverbandes Haus & Grund. Dabei, so die FAZ weiter, sei ein Fassadenbrand wie in London in Deutschland quasi ausgeschlossen. Dies versichert der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Gleichwohl kündigte Herrmann an, die Energieeinsparverordnung (EnEV) bezüglich des Brandschutzes zu prüfen.

EnEV auf dem Prüfstand

Die EnEV und die mit ihr einhergehende Wärmedämmung von Fassaden steht auch unabhängig vom Londoner Hochhausbrand in der Kritik. Die frisch gewählte nordrhein-westfälische Regierungskoalition aus CDU und FDP unter dem designierten Ministerpräsidenten Armin Laschet will im Bundesrat für eine Aussetzung der EnEV sorgen.

Schon der Einsatz des Flammschutzmittels Hexabromcyclodecan (HBCD) in Dämmplatten aus Polystyrol hatte die Dämmung von Gebäuden in Kritik gebracht. HBCD ist seit März 2016 in der EU verboten. Die Entsorgung gestaltet sich als schwierig. Seitdem verwenden Styroporhersteller ungiftige und umweltschonende polymere Flammschutzmittel (pFR). Die Zukunft wird zeigen, wie Gesellschaft und Politik mit dem Thema Fassadendämmung umgehen werden.

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