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Lüften im Frühjahr

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„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück.”

Wer sehnt sich nicht – wie in Goethes „Osterspaziergang” – im Anschluss an einen langen, trüben Winter nach den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, die der Frühling uns schenkt? Die Tage werden allmählich wieder länger, die Natur erwacht zu neuem Leben. Doch auch wenn die Temperaturen tagsüber bald die 20°-Marke erreichen werden, sollte man immer bedenken: Das Frühjahr ist eine Jahreszeit des Übergangs.

Temperaturen schwanken stark

Nach mehreren Monaten voller Kälte, Regen und Schnee freut man sich über die Sonne und frische Luft. Doch Vorsicht! Der Impuls, mit dem Frühlingsbeginn die Fenster sofort aufzureißen, ist zwar nachvollziehbar, sollte aber gut überdacht werden. Dafür gibt es mehrere Gründe. So herrschen beispielsweise zu Beginn der warmen Jahreszeit hohe Temperaturschwankungen vor. Ist es mittags frühsommerlich warm, muss man nachts mit Temperaturen um den Gefrierpunkt rechnen.

Deshalb sollte man zum Frühlingsanfang auch auf das sogenannte Dauerkipplüften verzichten. Fallen nachts die Temperaturen empfindlich, droht bei geöffneten Fenstern ein Auskühlen der Außenwände. Dann kann überschüssige Luftfeuchtigkeit leicht an den Wänden kondensieren und für Schimmelbildung sorgen. Die verhältnismäßig kleine Öffnung sorgt zudem für eine zu geringe Luftzirkulation, als dass die kondensierte Feuchtigkeit abgeführt werden könnte.

Besser Stoß- als Kipplüften

In einem Vier-Personen-Haushalt werden zwölf bis 15 Liter Feuchtigkeit produziert, die an die Raumluft abgegeben werden – und zwar täglich. Um diese abzuführen, ist ein kompletter Luftaustausch notwendig. Darum ist es nicht nur im Frühjahr empfehlenswert, die eigenen vier Wände drei- bis viermal täglich für jeweils fünf bis zehn Minuten stoßzulüften. Dadurch wird nicht nur für die notwendige Frischluftzufuhr, sondern auch für eine Beschränkung der Luftfeuchtigkeit auf die für ein gesundes Raumklima notwendigen 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit gesorgt.

Übrigens: Im Sommer sollte man wegen der erhöhten Luftfeuchtigkeit (warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte) pro Lüftungsintervall die Fenster noch länger geöffnet halten. Ideal wären 20 bis 25 Minuten. Zum Lüften empfehlen sich vor allem die Morgen- und Abendstunden, da es dann nicht so heiß und schwül ist wie am Mittag. Besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf das richtige Lüften kommt vor allem dem Keller zu. Um Schimmel im Keller zu vermeiden, muss dieses Geschoss anders gelüftet werden als die übrigen Gebäudebereiche, da sich die Temperaturverhältnisse hier umkehren.

Anfragen beantwortet Ihnen gerne
Herr Georg Meyer, 
Geschäftsführer der Klimagriff GmbH, 
unter Tel. 0160/97317033 
oder per Mail an g.meyer@schimmelprotektor.de


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