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Innendämmung aus Calciumsilikat-Platten

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Als wirksame Alternative zu Fassadendämmungen aus Styropor haben sich Innendämmungen erwiesen. Gerade für denkmalgeschützte Gebäude eignen sich diese ideal, da die Außenhülle in ihrer historischen Form erhalten bleibt. Innendämmungen werden durch Calciumsilikat-Platten (oder Kalziumsilikat-Platten) hergestellt. Markenhersteller wie Knauf produzieren Innendämmungen aus diesem Material. Calciumsilikat besitzt einen hohen PH-Wert. Seine alkalische Eigenschaft wirkt hemmend auf die Bildung von Schimmel.

Schimmel trotz Calciumsilikat-Platte?

Neben dem hohen PH-Wert spielt auch die Saugfähigkeit des Materials eine große Rolle. Calciumsilikat-Platten sind porös, nehmen die Feuchtigkeit aus der Raumluft schnell auf, geben diese aber auch wieder schnell ab. Trotz seiner positiven Eigenschaften kann es durchaus zu Schimmelbildung in Wohnungen kommen, in denen Calciumsilikat-Platten verlegt worden sind. Wie kann es dazu kommen? Problematisch wird es, wenn die Innendämmung falsch verarbeitet wird. Entstehen beim Einbau der Platten Ritzen, sucht sich die Luftfeuchtigkeit dort ihren Weg, um hinter der Dämmung zu kondensieren. Dann ist das Schimmelrisiko hoch.

Es gibt aber noch ein weiteres Problem, das auch bei optimal verarbeiteten Innendämmungen auftreten kann: ein fehlender Zirkulationsabstand. Werden an Außenwänden Schränke, Regale oder andere Möbelstücke aufgestellt, bildet sich dort eine Wärmebrücke. Die Luftfeuchtigkeit hat es leicht, dort zu kondensieren. Der fehlende Zirkulationsabstand verhindert zudem eine gute Durchlüftung der Stelle. Schimmelpilze sind genügsame Lebewesen. Das kondensierte Wasser aus der Raumluft und der Staub, der sich hinter dem Schrank oder Regal gebildet hat, reicht ihnen als Nahrung aus. Die Alkalität der Innendämmung verhindert zwar, dass der Schimmel tief in die Platte eindringt. Doch an der Oberfläche kann sich der Schimmel bilden und schlimmstenfalls auf das Möbelstück übergreifen.

Maßnahmen zur Unterstützung der Innendämmung

Innendämmungen aus Calciumsilikat-Platten sind grundsätzlich ein probates Mittel, um das Schimmelrisiko deutlich zu senken. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Nutzerverhalten vernachlässigt werden darf. Das richtige Lüften und Heizen bleibt das A und O, um Schimmelbildung zu verhindern. Um dies zu gewährleisten, empfiehlt es sich, auf die Dienste einer Lüftungshilfe zurückzugreifen. Wer die Raumklimadaten im Griff hat und entsprechend reagiert, sorgt dafür, dass die relative Luftfeuchtigkeit in dem jeweiligen Zimmer bei optimalen 40 bis 60 Prozent liegt. Durch gezieltes Heizen wird zudem das Auskühlen der Wände verhindert.

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung liegt im Einhalten des Zirkulationsabstandes. Außenwände dürfen nicht verstellt werden; auch nicht bei einer guten Innendämmung. Manche Wohnsituationen lassen tatsächlich keinen Zirkulationsabstand zu. Dies ist oft bei Einbauküchen der Fall. Um hier Schimmel zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Effekt der Calciumsilikat-Platte durch die Verwendung einer feuchteregulierenden Innenbeschichtung zu verstärken. Zusätzlich sollte man eine Infrarot-Heizung verwenden, die diese kritische Stelle punktuell erwärmt und somit ein Auskühlen der Wand inklusive Kondensationsgefahr verhindert.

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Herr Georg Meyer, 
Geschäftsführer der Klimagriff GmbH, 
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