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Diese Ursachen sind am häufigsten für Schimmel verantwortlich

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Es gibt viele Hausbesitzer und Mieter, die unter Schimmelbefall in ihrem Zuhause leiden. Allerdings gilt schon beim ersten Entdecken, den Schimmel umgehend zu bekämpfen - und das nicht nur oberflächlich. Denn ansonsten kann es nicht nur zu Folgeschäden, sondern auch zu gesundheitlichen Schäden kommen. Welche Baumängel am häufigsten für Schimmel verantwortlich sind und wer für die Kosten aufkommen muss, erfahren Sie im nachfolgenden Ratgeber.

Schimmel: Die Gefahr für unsere Gesundheit lauert in unserem Zuhause

Die mikroskopisch kleinen Sporen von Schimmelpilzen sind überall, allerdings breiten sie sich nur bei optimalen Bedingungen in einem Haus aus und können dann auch entsprechende Schäden anrichten. Hierfür sind unterschiedlichen Faktoren verantwortlich - häufig sind es jedoch Baumängel, welche den Schimmel einen guten Nährboden geben. Feuchtigkeit, das richtige Klima und entsprechende Nährstoffe können somit dazu führen, dass sich schon bald Schimmel ausbreitet und man dann vor einem großen Problem steht.

Eine der häufigsten Ursachen ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit

Nicht umsonst raten Experten, jeden Raum zwei bis drei Mal für mindestens 15 Minuten am Tag stoßzulüften. Denn mangelndes oder falsches Lüften kann dazu führen, dass die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu hoch ist und Wasser an den Wänden sowie den Fenstern kondensiert. Dies ist eine optimale Voraussetzung für die Entstehung von Schimmel. Jeden Tag zirkulieren rund 15 Liter Wasser als Dampf durch Kochen, Duschen und auch durch unser Atmen in unseren Wohnräumen - diese Feuchtigkeit muss regelmäßig durch die Fenster entweichen können, so dass frischer Sauerstoff hereinkommt.

Regelmäßiges Stoßlüften verhindert die übermäßige Ansammlung von Feuchtigkeit in der Luft - geschieht dies jedoch nicht, entsteht ein guter Nährboden für Schimmel. Gerade Neubauten sind für gewöhnlich gut gedämmt und dicht, was zwar von Vorteil ist, aber regelmäßiges Lüften umso wichtiger macht. Denn auch hier kann es natürlich zum Schimmelbefall kommen.
Trotzdem sind es in der Praxis meist Altbauten, in denen sich Schimmel breitmacht. Ist die Außenwand schlecht gedämmt oder sind die Fenster zugig, dann kühlen die Räume im Winter schneller aus. Die feuche, warme Raumluft kondensiert dann leichter an den kühlen Wänden und es kann zum Schimmelbefall kommen. Wenn neue Fenster mit einer guten Dämmung eingebaut werden, besteht die Gefahr ebenfalls.
Übrigens: Beim Möbel platzieren sollte darauf geachtet werden, dass die Luft hinter sperrigem Mobiliar gut zirkulieren kann. Denn auch hier kann es leichter zu Schimmel kommen, weil sich Wärme oder kalte Luftnester hinter den Möbeln befinden.

Feuchtigkeitsbildung & Co.: Viele Bauschäden sind für Schimmelbefall verantwortlich

Oft sind es allerdings bauliche Mängel, die einen Befall von Schimmelpilz ermöglichen. Schon bei der Errichtung eines Neubaus entscheidet sich, ob ein Haus anfällig für Schimmel ist. Wenn der Bau beispielsweise nicht genügend Zeit zum Austrocknen hatte, verbleibt Feuchtigkeit in den Grundmauern, die einen idealen Nährboden für Schimmelpilze bilden. Bei einer Bestandsimmobilie zeigen sich die Ursachen dagegen in der Regel schleichend und unbemerkt. Häufig sind es undichte Dächer, defekte Dachrinnen, Risse im Mauerwerk, schlecht abgedichtete Keller oder auch undichte Ab- und Zuwasserrohre. All diese Ursachen können zu einer erhöhten Feuchtigkeit im Haus und somit auch zu Schimmel führen.
Daher gilt: Bei einem Neubau ist es wichtig, dass alles gut austrocknet, ehe man das Gebäude bezieht. Falsches Lüften muss ebenfalls vermieden werden. Unter Umständen kann es sich zur Beschleunigung lohnen, ein Trocknungsgerät zu verwenden. Wenn in Altbauten Schimmel auftritt, muss schnellstmöglich die Ursache gefunden und anschließend beseitigt werden. Ansonsten ist mit einer Schimmelsanierung keine dauerhafte Lösung gefunden und der Pilz tritt schon nach kurzer Zeit erneut auf.

Auch Wasseraustritt kann Schimmel nach sich ziehen

Defekte oder falsch verlegte Rohre können auch nach vielen Jahren noch undicht werden, obwohl zuvor noch nie etwas passiert ist. Und ist dies der Fall, dringt Wasser in die Bausubstanz ein, was zu starken Schäden führen kann - dies steigert natürlich auch die Schimmelgefahr. Dass auch Ereignisse wie eine übergelaufene Duschwanne oder auch ein Wasserrohrbruch zu einer erhöhten Feuchtigkeitsansammlung im Haus führen kann, steht außer Frage. Auch hier kann es zu einem Schimmelbefall kommen.
In jedem Fall gilt, schnell zu handeln. Sollte es zu einem Wasserrohrbruch kommen, muss der Haupthahn umgehend geschlossen werden, bis ein Handwerker das Rohr repariert und abgedichtet hat. Sofort, nachdem der Schaden eingetreten ist, sollte oberflächliches Wasser aufgewischt und mit Handtüchern aufgesaugt werden, damit es nicht zu tief in Bauteile eindringen kann. Ist dies schon geschehen, lohnt sich die Investition in einen Bautrockner. Diesen muss man nicht kaufen, er kann in Baumärkten auch tageweise angemietet werden. Sinnvoll ist der Einsatz eines solchen Geräts vor allem, wenn die Feuchtigkeits bereits bis in die Estrichdämmung gelangt ist - dies ist für einen Laien oft allerdings nicht so einfach zu erkennen. Unter Umständen muss daher ein Experte vor Ort begutachten, wie weit der Schaden vorangeschritten ist. Es kann dann auch notwendig sein, betroffene Bereiche zu entfernen bzw. zu erneuern.

Bei gesundheitlichen Beschwerden immer eine Schimmelanalyse durchführen lassen

Hat man in seinem Haus oder in seiner Wohnung Schimmel festgestellt und leidet noch dazu unter gesundheitlichen Beschwerden, sollte möglichst schnell klären, ob es einen Zusammenhang gibt. In diesem Fall sollte der Schimmel in einem Labor untersucht werden. Hierfür muss ein Abstrich gemacht und dann zum Labor geschickt werden. Sobald die Art des Schimmelpilzes feststeht, lässt sich eine entsprechende Diagnose der gesundheitlichen Probleme stellen - und auch die Ursache der Schimmelbildung leichter bekämpfen.
Dies gilt jedoch nur, wenn es sich um einen kleinen Schimmelbefall handelt. Bei größeren Flächen ist es immer anzuraten, einen Fachmann zu konsultieren, der eine Begutachtung vor Ort vornimmt und dann eine geeignete Maßnahme empfiehlt.
Liegt nur ein kleiner Schimmelschaden vor, kann man diesen als Heimwerker in der Regel alleine in den Griff bekommen - das sind Schäden, die nicht größer als einen halben Quadratmeter sind. Hat man eine Allergie gegen Schimmelsporen, sollte trotzdem ein Fachmann ein Gutachten durchführen. Weiterhin sollten bei der Arbeit stets Handschuhe sowie ein Atemschutz getragen werden. Es ist erforderlich, die vom Schimmel befallenen Stellen zu befeuchten, damit die Sporen nicht in die Luft gelangen und zirkulieren können. Befindet sich der Schimmel auf glatten Oberflächen wie Glas oder Spiegelflächen, genügt es, mit einem feuchten Tuch und Haushaltsreiniger zu arbeiten. Bei Putz dringt der Schimmel normalerweise aber bis unter die Oberfläche ein - hier ist dann eine entsprechende Erneuerung nötig.

Wer haftet bei der Schimmelbildung?

Wenn es zu einem Schimmelschaden kommt, muss als Erstes geklärt werden, wer die Beseitigung sowie die Kosten dafür tragen muss. Abhängig von der Ursache und davon, ob es sich um eine Eigentums- oder Mietwohnung handelt, gibt es hier verschiedene Antworten.
Wenn ein Schimmelschaden durch den Mieter entstanden ist - weil er beispielsweise falsch gelüftet hat - trägt er die Verantwortung für den Schaden und muss diesen auch entsprechend beseitigen lassen. Die Kosten dafür werden also ihm in Rechnung gestellt. Das Verschulden lässt sich allerdings oft nicht so leicht eindeutig bestimmen, somit ist also mit Streitigkeiten zu rechnen. Aus rechtlicher Sicht muss der Mieter den Mangel zunächst beweisen - danach muss der Vermieter ebenfalls darlegen, dass die Schuld nicht bei ihm liegt, ansonsten wird er dafür haftbar gemacht.
Bei Wohneigentum sieht es anders aus: Hier ist allein der Eigentümer für die Beseitigung des Schimmels und die dabei entstehenden Kosten verantwortlich. Wenn der Schaden an Gemeinschaftseigentum auftritt, müssen alle Eigentümer die Kosten untereinander aufteilen.

Fazit

Feuchtigkeitsbildung kann zahlreiche Bauschäden nach sich ziehen, wenn Schimmelbefall nicht rechtzeitig behandelt wird. Idealerweise sorgt man also schon präventiv dafür, dass es gar nicht erst zu einem Befall kommen kann. Das regelmäßige Lüften aller Wohnräume, das bewusste Möbel platzieren sowie auch die Kontrolle gefährdeter Bereiche verhindert, dass es im eigenen Zuhause zu einem Befall kommt. Als Hilfestellung für das richtige Lüften empfehlen wir unseren Klimagriff. Dieser misst die Temperatur, sowie Feuchtigkeit und gibt dem Nutzer eine Lüftungsempfehlung, wenn benötigt. So hilft der Klimagriff aktiv, die Feuchtigkeit aus der Immobilie zu transportieren und sorgt so für ein besonderes Raumkllima.

KONTAKT
Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
42657 Solingen

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