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Die Bulldozer-Attacke

Archiv.Bulldozer

„Herr Direktor Strathmann, hier ist ein Herr Voss, ein aufdringlicher Typ, der Sie unbedingt sprechen will. Soll ich durchstellen?“ „Nein, warten Sie. Voss? Kenne ich nicht, soll Morgen anrufen.“ „Aber der Anrufer lässt sich nicht abwimmeln und hat gedroht uns ein Räumungskommando aus Bulldozern zu schicken!“ „Wie bitte? Was war das? Na, dann stellen Sie mal durch.“ „Tach auch, Herr Strathmann, hier spricht Voss.“ „Was wollen Sie, ich kenne Sie nicht, also fassen Sie sich bitte kurz.“ „Kurz? Das hatte ich sowieso vor. Dann hören Sie jetzt genau zu, Herr Direktor: Die Halle, die Sie die blaue Halle nennen, die werden Sie bitte bis zum nächsten Ersten räumen. Na, war das kurz genug?“ „So ein Blödsinn. Ich werde gar nichts räumen. Wir haben diese Halle für 20 Jahre gepachtet und lagern unsere Farben zum Ausliefern dort. Das wars. Jetzt muss ich Schluss machen.“ „Moment noch, Herr Strathmann, nicht so eilig bitte.“ Die Stimme klang dreist und aufdringlich. „Diese Halle gehört mir, oder besser meiner Familie. Sie haben sie nicht für 20, sondern nur für 10 Jahre gepachtet. In zwei Wochen läuft der Vertrag aus und wenn die Halle bis dahin nicht leer ist, werden ein paar Bulldozer sich darum kümmern. Mit den vielen Farbtöpfen wird das bestimmt bunt und lustig, finden Sie nicht auch?“ „Voss? Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Es war dann wohl Ihr Vater, der damals dringend Geld brauchte und ich habe ihn mit 250.000 Euro unter die Arme gegriffen. Dafür dürfen wie eure Halle 20 Jahre lang mietfrei nutzen, das war der Deal.“ „10 Jahre“, beharrte die dreiste Stimme. „Es waren nur 10 Jahre und keinen Tag mehr. Also machen Sie voran und geben Sie Gas beim Ausräumen, Herr Direktor.“ Die Verbindung wurde unterbrochen. Ärgerlich klingelte Direktor Strathmann nach seiner Sekretärin: „Frau Liesegang, suchen Sie doch bitte mal die Pachtverträge mit der Voss GmbH raus.“ Eine Viertelstunde später klopfte die Sekretärin schüchtern an die Türe. „Frau Liesegang, was ist los, oh Gott, wie sehen Sie denn aus? Was ist passiert?“ „Herr Direktor, weil die Verträge nicht mehr im Schrank waren, bin ich runter ins Archiv gegangen. Ich habe sie auch gefunden, doch bitte sehen sie selbst:

Die Verträge befanden sich in einem erbärmlichen Zustand. Ob da noch irgend etwa

Die Verträge befanden sich in einem erbärmlichen Zustand. Ob da noch irgend etwas zu retten war?

Die hilflose und offensichtlich schockierte Frau legte vorsichtig eine fleckige, unansehnliche Mappe auf den Schreibtisch. „Was ist das denn? Sind das etwa die Voss-Verträge? Na, dann lassen Sie doch mal sehen!“ „Da gibt es nicht mehr viel zu sehen, Herr Direktor, die Seiten kleben alle aufeinander.“ „Das darf doch nicht wahr sein“, empörte sich Direktor Strathmann. „Haben wir nichts in der Hand und müssen tatsächlich vor diesem Voss kuschen und die Halle räumen?“ „Herr Direktor, ich befürchte das große Teile des Archivs sich in diesem schrecklichem Zustand befinden. Es riecht auch ganz unangenehm in dem Raum und die Luft ist schwer und feucht.“

Ein Fachbetrieb für Archiv-Sanierung und Akten-Rettung? Den schickt uns der Himmel!

Bereits am nächsten Tag inspizierte ein hochgradig beunruhigter Direktor Strathmann das Archiv seiner Farbenfabrik. Er wurde begleitet von einem Experten für Archiv-Sanierung von der renommierten Spezial-Firma Schimmel-Protektor. „Wie konnte es nur so weit kommen“, murmelte Strathmann. „Das erleben wir leider sehr oft“, antwortete der Experte. „Durch schlechtes Mauerwerk, Rohrbruch oder einem zu lange offen stehendem Fenster dringt Feuchtigkeit in die Raumluft. Es kommt unweigerlich zur Schimmelbildung, wenn die relativen Luftfeuchtigkeit 80% überschreitet. Die Keime und Bakterien können sich sehr schnell ausbreiten, weil die Papiere in Ihrem Archiv für sie das reinste Paradies sind.“ „Was kann man dagegen tun? Hier werden schließlich nicht zum Spaß wichtige Unterlagen aufbewahrt.“ „Zuerst müssen wir die Ursache der entstandenen Feuchtigkeit analysieren. Ist die Quelle ermittelt, wird sie ein für alle Male still gelegt. Anschließend unterziehen wir dem Raum und seinen Wänden einer gründlichen Tiefenreinigung. Er wird bis in den letzten Winkel desinfiziert und trocken gelegt.“ „Aha, so so“, brabbelte der Direktor. „Wieso kann ich sicher sein, dass nicht ein-zwei Jahre später der Schimmel zurück kommt?“ „Wenn Sie es wünschen, statten wir Ihr Archiv erstens mit einer Belüftungsanlage aus, die für gleichbleibend frische Luft sorgt. Zweitens installieren wir ein sensorisches Kontrollsystem, dass sofort Alarm schlägt, wenn sich etwas in der Raumluft zum Negativen verändert.“ „Oh, ich höre schon dass Sie sich mit dem Raum und seinem Klima gut auskennen. Doch was wird aus den befallenen Akten und Dokumenten? Die sind ja wohl endgültig hinüber, oder?“ „Zur Restaurierung und Wiederherstellung Ihrer angegriffenen Unterlagen setzen wir ein patentiertes System ein, das wir Filo-Clean nennen. Dabei räumen wir Ihr Archiv leer und teilen die Akten in viele kleine Einheiten auf. Stück für Stück knöpfen wir uns die einzelnen Päckchen vor und setzten saubere Frischluft für eine generelle Säuberung ein. Das reicht in den meisten Fällen nicht und deshalb kommt anschließend eine manuelle Reinigung zum Einsatz. Diese Maßnahme funktioniert natürlich nur, wenn die vorliegenden Unterlagen sich noch nicht vollständig aufgelöst haben.“ „Diese Mappe, die Ihnen meine Sekretärin gebracht hat, wie sieht es denn damit aus?“ „Die habe ich Ihnen selbstverständlich wieder mitgebracht, bitte sehr.“ Skeptisch und mit schlechten Erwartungen öffnete Direktor Strathmann die schmale Mappe, die die Verträge mir der Fa. Voss enthielt. „Das ist ja toll, die Blätter kleben nicht mehr aneinander, Kompliment, das haben Sie sehr gut hinbekommen.“ Hastig blätterte er durch die einzelnen Seiten, fischte eine davon heraus, setzte seine Lesebrille auf und betrachtete das Blatt. „Juhuuu, ich wusste es doch, natürlich hatte ich recht!“ Völlig unerwartet, unternahm Direktor Strathmann den Versuch eines Luftsprungs. „20 Jahre, hier sehen Sie doch, es sind 20 Jahre, da haben wir den Beweis!“ Ein zweiter Sprung führte ihn an die Seite des Experten, er umarmte ihn stürmisch und drückte dem versteinerten Mann einen feuchten Kuss auf die Wange. Gerüchteweise soll der sich bis heute noch nicht von dieser Zuneigungsbezeugung erholt haben.

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Georg Meyer
Geschäftsführer

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Klimagriff GmbH
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