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Die 3 peinlichsten und unnötigsten Fehler, aus denen Schimmel entsteht

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Wie Sie diese 3 Fehler vermeiden

Die Schimmelproblematik nimmt aufgrund vieler verschiedener Veränderungen weiter zu. Die Dichtigkeit der Gebäude, der Klimawandel, insbesondere die steigenden sommerlichen Taupunktemperaturen führen dazu, dass die Gebäude nicht mehr mit der Feuchtigkeit fertig werden.
Auch die fortschreitende Digitalisierung und die „Geiz ist Geil”-Mentalität verschlimmern die Situation in deutschen Immobilien. Alles muss automatisch funktionieren, so die Erwartung der Bewohner. Klar, das Smartphone hat uns und unsere Erwartungen in ein neues Zeitalter katapultiert. In mancherlei Hinsicht ist das auch gut so, aber vieles bleibt da auf der Strecke, zum Beispiel das Wissen über richtiges Wohnen. Großmutter wusste noch, wie richtig gelüftet wird; sie wusste auch, wie sie mit dem Schimmel umzugehen hat.
Fortschritt ist gut, aber die Gebäude können mit diesem nicht mithalten.
80% von diesen in Deutschland sind älter als 40 Jahre. Eine 1% Sanierungsquote wird da nicht ausreichen, um sie auf Level 4.0 zu heben.
Von daher gilt es, viel mehr als früher auf die Kleinigkeiten zu achten, um Gebäudeschäden und insbesondere Schimmelschäden von vornherein zu vermeiden.

Hier die 3 peinlichsten Fehler, wieso Schimmel überhaupt entstehen kann:

1. Einbau einer Brennwertanlage in einem unsanierten Altbau 

Neue Brennwertheizung gefällig?
Gut aus energetischer Sicht und für den Klimaschutz eine gute Sache. Doch passt das Gebäude auch zu dieser neuen Technologie?
Ein älteres, unsaniertes Gebäude sicherlich nicht.
Die Vorlauftemperaturen müssten hier viel höher sein, um den Wärmebedarf zu decken.
Aber was bringt dann eigentlich die neue Brennwertanlage?
Sie bringt nur etwas, wenn auch die Gebäudehülle gedämmt wird. Denn nur so verringert sich der Wärmebedarf des Gebäudes; die Brennwertanlage kann optimal laufen und somit Geld gespart werden. 

Haben Sie die Gebäudehülle nicht entsprechend gedämmt, werden Sie schnell merken, dass Sie je nach Witterung im Winter, mit einer Vorlauftemperatur von optimalen 45° C nicht auskommen werden, sondern 50° - 60° C benötigen, um die Wohnung auf eine angemessene Temperatur zu bringen und gleichzeitig auch schimmelfrei zu bleiben.
Sobald Sie die Temperaturen erhöhen, läuft die Brennwertanlage nicht mehr effizient, das Einsparpotential ist hin. Sie haben also eine Investition getätigt, die kein Geld einspart und das Schimmelpilzrisiko erhöht. 

Tipp:
Lassen Sie sich von einem Fachmann, zum Beispiel einem Energieberater, beraten, welche Maßnahmen die richtigen sind, damit Ihre Brennwertanlage Ihnen hilft zu sparen und somit die Umwelt schont.

2. Nachtabsenkung der Heizungsanlage

Die Nachtabsenkung soll uns in der Zeit, in der wir schlafen, helfen Energie zu sparen. Der Gedanke ist gut und sinnvoll.
Nun stellt sich die Frage: welche Nachtabsenkung passt zu meiner Immobilie?
Habe ich ein gedämmtes Haus mit geringem Wärmebedarf und geringen Wärmeverlusten kann ich die Temperatur der Nachtabsenkung stark reduzieren.
Habe ich ein ungedämmtes Gebäude, sieht die Sache ganz anderes aus. Die Wärme geht schneller verloren und die Temperaturen fallen schneller ab als in einem gedämmten Haus. Dies kann je nach Feuchtegehalt der Raumluft zu Tauwasserausfall an kühleren Bauteilen wie z.B. Außenecken führen.
Der Grundstein für Schimmelbildung ist gelegt. 

Tipp: 
Lassen Sie sich die minimale Vorlauftemperatur durch einen Fachmann berechnen, damit keine Tauwasserbildung aufgrund einer falschen Nachtabsenkung entsteht. Einige Fachleute finden Sie hier.
Dies gilt insbesondere für Vermieter, die gesetzlich verpflichtet sind, für ausreichend Wärme von Oktober bis April zu sorgen. Also schießen Sie sich kein Eigentor mit zu gut gemeinter Nachtabsenkung.
Sprechen Sie auch mit Ihren Mietern, ob die Heizung die gewünschte Wärme in den Wohnräumen bringt. Diese sind sicherlich dankbar für Ihre Fürsorge. 

In eigener Sache:
Unsere QCM PROTEKT COLORS erhöht die Oberflächentemperatur. Mit ihr entsteht Kondensation erst bei 3,5° C niedrigeren Temperaturen als bei herkömmlichen Baustoffen. Nachweislich reduziert sie die Raumluftfeuchtigkeit um 11%. Hier erfahren Sie mehr.

3. Bauschäden

Dies ist wohl der peinlichste aller Fehler.
Ihr Auto fahren Sie regelmäßig in die Waschanlage, und in der Regel schauen Sie auch mal um Ihr Auto herum, ob noch alles in Ordnung ist.
Aber was ist mit Ihrer Immobilie?
Gehen Sie dort auch regelmäßig hin und schauen mit wachsamen Augen, ob mit Ihrer Immobilie alles in Ordnung ist?
Kleine Mängel können zu großen Schäden führen, ob es eine veraltete Silikonfuge ist, die nicht mehr wasserdicht ist oder ein verstopftes Fallrohr oder ein verrutschter Dachziegel: Alles Kleinigkeiten, die schnell wieder zu richten sind, aber für große Schäden sorgen können.
Klar kostet die Behebung solcher Mängel auch Geld, aber die Folgeschäden können schnell das 10fache oder 100fache kosten. 

Tipp: 
Schauen Sie viermal im Jahr, am besten zum Wechsel der Jahreszeiten, bei Ihrer Immobilie auf die Kleinigkeiten. Es kostet Sie in der Regel nur ein paar Minuten, aber diese wenigen Minuten der Aufmerksamkeit können unter Umständen viel Geld und Ärger sparen. 

Mehr Tipps finden Sie in unserem überarbeiteten Schimmelratgeber, den Sie hier kostenlos downloaden können.

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Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
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